bromsky

Konzept A – Schaukasten


In diesem Vorschlag schiebt sich das Café zwischen den alten Kastanienbäumen hindurch zum Hansaplatz.


Zum Hansaplatz hin zeigt das Café eine w a n d e l b a r e F a s s a d e, deren große Tore je nach Nutzung geöffnet oder geschlossen werden können. Sie setzt ein deutliches Z e i c h e n im Stadtraum und heißt die Besucher bereits von Weitem willkommen: Wie bei einer Guckkastenbühne gewährt sie verschiedene Einblicke in den Innenraum. Dieser zeigt sich überraschend d o p p e l b ö d i g, da sich hinter der Platzfassade sowohl der Gastraum als auch die Terrasse anschließen. Sind die Tore geöffnet, kann der Innenraum auch als Bühne für Veranstaltungen genutzt werden. Im geschlossenen Zustand bietet sich die Schaufassade dem Theater als Kommunikationsfläche an. Als Träger einer Leinwand kann sie z.B. für Filmvorführungen genutzt werden.

In die Torflügel integrierte Klappen erlauben auch eine teilweise Öffnung der Fassade.


Im Erdgeschoss befindet sich ein Gastraum mit Bar sowie Toiletten und Lager für die Cafénutzung. Seitlich lassen große Fenster einen Raum mit fließenden Übergängen nach draußen entstehen. An einem großen, ausziehbaren Tisch sitzen alle gemeinsam. Nördlich und südlich des Gebäudes entstehen kleine dreieckige Plätze unter den Kastanien mit fest installierten Tischen, die ebenfalls zum Verweilen einladen.


Über eine offene, in den Baukörper integrierte Treppe gelangt man auf die geschützte Dachterrasse. Die Dachterrasse gleicht einem kleinen Innenhof. Durch die große Toröffnung der Platzfassade kann man auf das Geschehen auf dem Hansaplatz hinuntersehen.

HHH

Café als Bühne - ein Pavillon am Hansaplatz, Hamburg


Im Rahmen der Umgestaltung des Hansaplatzes hat eine Arbeitsgemeinschaft der Architekturbüros GAWS und bromsky

K o n z e p t e f ü r d i e D r e i e c k s -

f l ä c h e vor dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg am

H a n s a p l a t z entwickelt.


Konzept und Vorentwurf 03/2010

geplante Ausführung 05/2011


Hansa Platz Schaukasten-Pavillon


Die jetzige „Schmutzecke“ soll nach der Vorstellung der Architekten mit einem Café bespielt werden. Angeschlossen an das vom Schauspielhaus genutzte Gebäude soll der P a v i l l o n a l s K a n t i n e / C a f é sowohl die Mitarbeiter des Schauspielhauses als auch die Anwohner und Besucher des Platzes willkommen heißen. Der kleine Neubau nimmt auch ein separat zugängliches öffentliches WC auf, das im Zuge der Neugestaltung des Hansaplatzes vorgesehen ist. Das Café kann entweder separat oder in Verbindung mit dem Schauspielhaus genutzt werden.


Untersucht wurden zwei unterschiedliche Lösungsansätze.

Konzept B – Faltwand


Ein zweiter Entwurf stellt eine g e f a l t e t e W a n d zwischen Zollamtsgebäude und Hansaplatz. Zwischen den einzelnen F a l t u n g e n spannen sich unterschiedliche R ä u m e auf, die ihre U m g e b u n g jeweils mit einbeziehen. Die dem Zollamtsgebäude zugewendete Faltung beherbergt Lager und öffentliche Toiletten. Nach Norden entsteht eine überdachte Terrasse, nach Süden ein großzügig verglaster Gastraum. Im Sommer kann die Fassade so geöffnet werden, dass der Innenraum sich bis unter den Baum erweitert und die davorliegende Terrasse mit einfasst. In die Faltwand sind mehrere große halb-runde Öffnungen geschnitten, so dass die einzelnen Räume miteinander verbunden sind. Die Folge der Bögen fokussiert den Blick auf den Platz. Die Bogenöffnungen bieten sich ebenfalls als Bühne an.

Pavillon Hansaplatz 2 Perspektive 1
Hansa-Platz Pavillon Faltwand